Das Netz in fünf Jahren: Wie Militärs das Internet aufteilen
Das Netz in fünf Jahren: Wie Militärs das Internet aufteilen
Wenn Sicherheit vorgeht: In fünf Jahren gibt es zum Schutz der Nutzer vor Hackern und Betrügern kein Internet mehr, sondern nur noch staatlich kontrollierte Länder-Netzwerke mit strengen Grenzkontrollen. Eine Geschichte aus der Zukunft.http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775246,00.html Copyright © 2012 E-Book, genial[theme-uri]
Tablets als Arbeitsgerät: Die iPad-Notizbuch-Combo
Tablets als Arbeitsgerät: Die iPad-Notizbuch-Combo
Taugen Tablets als Instrumente für die tägliche Arbeit? Heute untersucht unser Notizbuch-Aficianado, wozu ein iPad taugt.
von Christian Mähler
Menschen, die Spaß an Selbstorganisation haben, diskutieren häufig darüber, ob nun ein digitaler Begleiter oder ein analoges Pendant geeigneter ist, den eigenen Alltag zu organisieren. Als Freund von Notizbüchern ist klar, was ich bevorzuge.
Nun habe ich seit einiger Zeit ein iPad. Natürlich habe ich das iPad auch als Notizbuchersatz ausprobiert (Apps: Moleskine, Thinkbook, Bamboo Paper), bin aber schnell wieder davon abgekommen. Trotzdem ist dieses Gerät eine ideale Ergänzung zum Notizbuch – und zwar für all die Dinge, die mit einem analogen Notizbuch nur schwer oder gar nicht zu bewerkstelligen sind.
Was das iPad nicht kann
Diesen Artikel schreibe ich auf einem iPad und es fällt mir sehr schwer. Auf dem iPad komme ich mit langen Texten nicht klar. Im Gegensatz zu einem Notizbuch kann ich in einer Besprechung auch nicht schnell mal zwei Einträge miteinander durch einen Pfeil verbinden oder eine kleine Zeichnung machen.
Natürlich gibt es dafür geeignete Apps, aber das Schreiben in Apps, in denen Zeichnungen und Texte mit Fingerzeichnen erfasst werden, ist unscharf und krakelig. Natürlich gibt es externe Tastaturen und mit liegendem iPad kann man auch einen halbwegs schnellen Schreibstil entwickeln, aber v.a. unterwegs ist es für mich schwierig. Das iPad ist ganz sicher ein perfektes Gerät zum Konsumieren von Inhalten, zum Produzieren von Texten und Notizen eignet es sich nur begrenzt.
Skizzieren und einkleben
Wer auf Collagen steht und seine Notizen gern mit eingeklebten Utensilien versieht, für den ist ein digitaler Begleiter natürlich keine Option. Beispiel: Liebevoll gestaltete Gartenbücher mit eingeklebten Blüten, handgezeichneten Beetplänen und Skizzen von Pflanzen wirken digital wesentlich steriler. Wer aber mal eben schnell Fotos in seine Notizen einfügen möchte, der ist mit einer passenden App besser bedient.
Wer schon einmal in praller Sonne im Park versucht hat, ein paar Notizen zu machen, wird sich über die schwere Lesbarkeit digitaler Geräte wie dem iPad geärgert haben. Aber auch die Beschreibbarkeit unterscheidet sich stark. Ein iPad kann man längere Zeit kaum mit einer Hand halten, während man gleichzeitig einhändig schnell schreiben möchte. Schnell schreiben geht digital nur mit zwei Händen. Mit einem Notizbuch ist das einfacher.
Für Kurznotizen wie Einkaufszettel, die man eben mal schnell in den Geldbeutel stecken möchte, ist das iPad überdimensioniert. Ebenso für kleine Notizen, die man als Seite heraustrennen und weitergeben möchte.
Was das Notizbuch nicht kann
Analog geschriebene Texte können nur mit Mühen umgeschrieben und bearbeitet werden. Auch spätere Umbauten des Textes oder Erweiterungen sind nur schwer umzusetzen. Man behilft sich mit Durchstreichungen, Pfeilen, Fußnoten und ähnlichem. V.a. auch in kleinen Büchern ist das sehr unübersichtlich.
Digital ist das alles kein Problem, wobei auch ein iPad nur begrenzt helfen kann, wenn man längere Texte verfasst. Im schnellen Ideensammelmodus sind Notizbücher bei langen Inhalten überlegen, da man dann nicht so auf die Form achten muss. Offen gestanden haben mich aber Mindmapping Apps wie iThoughts auf dem iPad überzeugt, da man dort auch visuell ansprechend sehr schnell neue Ideen erfassen kann. Im Notizbuch stößt man beim Mindmapping schon mal schnell an die Seitengrenzen.
Privates schützen, Öffentliches teilen
Manche Notizen sind nicht für fremde Augen bestimmt. Ein verschlüsseltes analoges Notizbuch ist noch nicht erfunden und wenn man seine Texte und Anmerkungen wirklich sicher schützen möchte, kommt man um eine digitale Verschlüsselung nicht herum. Auf dem iPad gibt es da einige Schutzmöglichkeiten.
Wenn man Texte mit anderen teilen oder gar gemeinsam bearbeiten möchte, dann sind Notizbücher eine schlechte Wahl. Natürlich kann man die einzelnen Seiten kopieren, aber für das digitale kollaborative Bearbeiten von Texten und das Bearbeiten des gleichen Textes auf verschiedenen Geräten gibt es keine passende analoge Entsprechung. Auch Kopien im Sinne von Sicherheitskopien sind analog schwer herzustellen.
Fehlende Versionierungsmöglichkeiten sind ein weiteres Manko analoger Begleiter. Wenn man die Arbeit an einem längeren Text nachverfolgen oder größere Änderungen rückgängig machen möchte, kann man das im Notizbuch praktisch nicht abbilden.
Der digitale Kalender
Kalender- und Erinnerungsfunktionen, die man in analogen Kalendern nur mit Selbstdisziplin umsetzen kann, gehen auf dem iPad leichter von der Hand. V.a. muss man sich die Geburtstage nicht jedes Jahr neu im Kalender vermerken und auch das Teilen von Kalendern mit anderen ist nur digital machbar.
All die Funktionen, die nur im digitalen Raum vorstellbar sind (Bloggen, Fotos, Twitter, Wikipedia,Google, etc.), vermisst man hingegen bei typischen Notizbucharbeiten selten.
Die Kombi macht’s
Für mich ist mein Notizbuch weiterhin unentbehrlich, aber Notizbuch und iPad ergänzen sich prima, was man auch an den vielen Kombinationsmöglichkeiten der beiden sieht. Textnotizen und Tagebucheinträge, Stichworte in einer Besprechung oder unterwegs gehen mit einem Notizbuch leichter von der Hand.
Das iPad ist ungeschlagen, wenn man schnell ansprechende Mindmaps erstellen möchte, wenn man Inhalte jedweder Art konsumieren und teilen möchte, wenn man Geschriebenes vor fremden Blicken schützen will und wenn es um Terminverwaltung geht.
Christian bloggt seit Mai 2009 täglich auf dem notizbuchblog.de und ist wohl schlechthin die Webgrösse, wenn es um Papier und Notizbücher geht.
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Apple may freeze new Mac introductions until release of Mac OS X Lion
Apple may freeze new Mac introductions until release of Mac OS X LionApple management is so pumped up over the advantages presented by its forthcoming Mac OS X Lion operating system that the company has been holding back the release of at least one new Mac refresh until the software is finalized, AppleInsider has learned.
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27-Inch iMac Core i7 With SSD Is Fastest Mac Ever
27-Inch iMac Core i7 With SSD Is Fastest Mac EverApple’s latest edition of the iMac is finally shipping with the build-to-order 3.4GHz Intel Core i7 and 256GB Solid State Drive option installed. As with any new Apple product, benchmarks and speedtests are beginning to trickle out, and the conclusion from Macworld is that this is the fastest Mac they’ve ever tested.
Last month, Macworld benchmarked the highest standard configuration 27″ iMac Core i5 3.1GHz with standard hard drive installed. It scored 227 on Speedmark 6.5, roughly 16 percent faster than the old model — but still quite a bit slower than a Mac Pro 3.33GHz Xeon 6-core, which scored a 263 on the same test.
Now, after a month-long delay, Apple is finally shipping BTO 3.4GHz Core i7 iMacs with a 256GB SSD option. This top-of-the-line iMac, the 27″ 3.4GHz Core i7 w/SSD has been declared the fastest Mac that Macworld has ever tested.
The video above was sent in by a reader. He filmed it on his 27″ 3.4GHz Core i7, 16GB of RAM and the 256GB SSD option. He opens all the standard applications that come with the iMac simultaneously (though with Front Row and Dashboard deselected, because they’re both full-screen apps) as a quick demo of the speed of his new SSD iMac.
Macworld’s testing puts the 3.4GHz i7 w/SSD at 298 on the Speedmark 6.5 test, well clear of the Mac Pro 3.33GHz Xeon 6-core’s comparatively pokey 263. It also beat the Mac Pro in file duplication, Zip file compress and uncompress, iTunes encoding, and iMovie and iPhoto importing tests.
It’s important to note, however, that for massively parallel tasks like Handbrake encoding, Cinebench, Mathematica, and GeekBench benchmarks the Mac Pro still outperforms the iMac because it has more cores, especially with Hyper-Threading. But, for individual application tests like encoding an MP3, importing a movie to iMovie, or importing photos to iPhoto, the iMac beats all.

Of course, the brand new iMac might be faster than the current generation Mac Pro, but the Mac Pro hasn’t been updated since last July. New Mac Pros are expected sometime soon, presumably with Thunderbolt support and a rumored narrower, rackmountable enclosure.
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Selbst-Test: Das iPad als Arbeitsgerät (II/II)
Selbst-Test: Das iPad als Arbeitsgerät (II/II)
Kann man ein Tablet für eine Präsentation verwenden? Und wieso lassen mich etablierte Anbieter wie Google oder Skype im Stich? Zweiter Teil des Tablet-Experiments.
Im ersten Teil dieses Artikels wollte ich zeigen, wie Tablets dank Apps wie Noteshelf oder Read it later echten Mehrwert bieten. In diesem zweiten Teil geht es um die «herkömmlichen« Aufgaben eines mobilen Computers, die Innovationsfähigkeit der grossen Internet-Player und einer ersten Beurteilung des Tablets als Arbeitsgerät.
Präsentieren wie Steve Jobs
Tablets lassen sich inzwischen mit einem Projektor verwenden, für das iPad braucht’s noch einen Dock-zu-VGA-Adapter. Ich habe es zweimal versucht und kann sagen: Theoretisch funktioniert es tadellos. In der Praxis werde ich es nicht mehr tun. Die Sache mit dem Connector-Kabel hat sich als etwas hakelig erwiesen. Ich kann während einer Präsentation das iPad in den Händen halten und habe (in Keynote) auch die Ansicht inklusive Moderationsnotizen vor Augen.
Coole Sache. Allerdings darf der Beameranschluss am iPad keinen Millimeter verrutschen – sonst ist die Projektionsfläche schwarz. Und er wird verrutschen oder rausfallen, erstens weil man das Gerät bewegt und zweitens der Dock-Connector halt nicht wie ein herkömmlicher VGA-Anschluss verschraubt werden kann.
Erwartungsgemäss gibt es Kompatibilitäts-Macken zwischen den Präsentationsprogrammen. Weniger als erwartet (etwa zwischen Powerpoint und Keynote), aber sie machen einen zusätzlichen Arbeitsschritt zur Überprüfung nötig. Wer sich darauf einlassen will, für den bietet Apple eine eigene Seite zur Verwendung des iPads als Präsentationstools. Dort wird erklärt, wie man seine Slides Tablet-optimiert erstellt. Mir ist das ehrlich gesagt etwas zuviel Aufwand, ausserdem noch das Kabel-Risiko: Ich nehme weiterhin mein Laptop mit zu Präsentationen (plus, als Apple-Nutzer, natürlich den entsprechenden Adapter).
Die Klassiker: Kalender, Aufgaben und Dokumentenverwaltung
Das persönliche Zeitmanagement erledige ich auf dem Tablet mit alten Bekannten: Die iCal-Kalender-Anwendung und Things (unsere Review) für die Aufgabenverwaltung. Things lässt noch immer auf die Cloud-Synchronisation mit anderen Geräten warten und die Aufgabenlisten kann ich nur via WiFi abgleichen. Abhilfe soll in den nächsten Monaten geschaffen werden, eine geschlossene Betaphase hat begonnen.
Dropbox und Google Apps bieten den Zugang zu meinen Dokumenten ohne manuellen Synchronisierungen. Schade, dass die Produktivitätssuite von Google in der mobilen Version noch schwächelt – die Bedienung ist sehr umständlich, auch wenn inzwischen alle Dokumententypen editiert werden können. Zwar kann ich auf dem Tablet von der Google-Mobilversion auf die Desktop-Ansicht umstellen, die läuft aber nicht einwandfrei. Meine Vermutung ist, dass Android-User solche Bugs nicht kennen…
1:0 für kleine App-Entwickler
Daneben kann so ein Tablet viele Dinge, die bisher auch mit einem Smartphone zu erledigen waren: Mail- und Twitterapplikationen unterscheiden sich nicht sehr von den kleineren Verwandten, Googles Gmail-Mobilversion ist voll funktionsfähig. Hingegen fehlt die Skype-Tablet-App für iOS nach wie vor und die App der Microblogging-Plattform Yammer zickt immer noch rum.
Übrigens eine sehr konsistente Beobachtung: Viele «kleine» App-Entwickler sind neu am Markt und entwickeln durchdachte Software für die Tablets. Die grossen und etablierten Anbieter tun sich eher schwer: Skype, Yammer, Google oder die Things-Entwickler von Cultured Code lassen sich Zeit und hoffen auf die Geduld der Anwender. In vielen Fällen, unterstelle ich mal, werden hier Corporate-Interessen vor den Kundennutzen gestellt: Apple will der hauseigenen FaceTime-Lösung zum Durchbruch verhelfen und Google wär’s lieber, dass wir Android OS-Tablets kaufen. Verständlich, aber trotzdem kurzfristig gedacht.
Die Utopie wird unbeabsichtigt wahr
Letzte Woche griff ich in meine Arbeitstasche und stellte fest: Da war kein Kugelschreiber mehr. Offenbar fehlte er dort seit zwei Wochen. Mein persönliches Büro ist praktisch papierlos geworden. Das war nie Absicht, weil ich es erstens für nicht besonders erstrebenswert halte und zweitens Papier und Notizbücher gerne mag (und mich nach wie vor freue, dass Christian vom Notizbuch-Blog bei uns mitschreibt). Aber tatsächlich hat das Tablet alle Aufgaben des Notizbuches übernommen, mit dem Bonus, dass ich via Evernote und Dropbox alles an einem zentralen Ort und auf allen Geräten zur Verfügung habe.
Diese beiden Dienste sind entscheidend für den Einsatz des Tablets, weil sie das Weiterarbeiten geräteunabhängig machen. Nur so kann sich ein Tablet nahtlos in persönliche Arbeitsprozesse einfügen. Der zweite «disruptive» Faktor sind die Handnotizen. Dank Applikationen wie Noteshelf wird das Tablet zu einem verbesserten Ersatz eines Notizbuches – und nicht bloss zu einem zusätzlichen Teil, das ich auch noch mit herumtrage.
Nur ein Tool
Das Tablet hat sich für mich als nützliches Instrument erwiesen Allerdings musste ich einiges an Zeit investieren, um meine eigenen Arbeitsprozesse mit dem iPad abzubilden. Es ist eben nur ein Instrument, out-of-the-box ist es ein nicht mehr als ein witziges Gadget. Es braucht Geduld und Spass an der Sache, um seine Arbeitsprozesse mit einem Tablet zu unterstützen. Und natürlich eine berufliche IT-Umgebung, die den Einsatz der entsprechenden Dienste und Apps erlaubt.
Hat man mal alles aufeinander abgestimmt, wird einem auch ein potenzieller Nachteil klar: Der Lock-in-Effekt. Meine Arbeitsprozesse und Tools sind jetzt haargenau aufeinander abgestimmt. Ich würde es sehr schätzen, wenn die App-Entwickler bitte nichts Grundlegendes ändern und eine gewisse Zeit am Markt bleiben. Natürlich ist ein Wechsel des Systems oder von Teilen davon (etwa ein anderes Smartphone-OS) möglich, würde aber doch einiges an Aufwand mit sich bringen.
Ich geb’s nicht mehr her
Mein Fazit nach zwei Monaten: Nach wie vor sind diese Tablets keine eierlegenden Wollmichsäue – und werden es auch nie sein. Längere Texte zu schreiben ist möglich, geht aber am Desktop besser. Aber was ich gesehen habe: Ein Tablet kann die Arbeitsprozesse eines «Wissensarbeiter» unterstützen und verbessern und effizienter machen. Ich geb’s nicht mehr her.
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Selbst-Test: Das iPad als Arbeitsgerät (I/II)
Selbst-Test: Das iPad als Arbeitsgerät (I/II)
Sind Tablets ernstzunehmende Arbeitsinstrumente für den Berufsalltag? Seit zwei Monaten befinde ich mich im Selbstexperiment. Mein vorläufiges Fazit in zwei Teilen.
Vor einigen Wochen habe ich mich im Markt der businessbezogenen Applikationen und Anwendungsfelder für Tablets umgesehen. Ich kam zum Schluss, dass sich iPad und Co. am Arbeitsplatz etablieren werden. Beeindruckt von dem Innovationstempo und der Kreativität in dem Bereich wollte ich herauszufinden, ob Tablets für die tägliche Wissensarbeit taugen und meine persönlichen Arbeitsprozesse unterstützen.
Seit zwei Monaten lebe ich im Selbstversuch und nutze ein iPad 2; Marke und Betriebssystem dürften bei dieser Fragestellung ziemlich unwesentlich sein. Alle nachstehend beschriebenen Apps und Funktionalitäten stehen in irgendeiner Form für die meisten Tablets zur Verfügung.
Killerapp Handnotizen
Zum Einstieg das Wichtigste: Die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen, hat sich als der Erfolgsfaktor erwiesen. Ich verwende das Tablet, um während Besprechungen Notizen zu machen. Einen Laptop oder eine On Screen-Tastatur erschien mir bisher unpassend. Ein Stylus und eine entsprechende Applikation machen das iPad zum vollwertigen Notizbuch-Ersatz.
Die Notizbuch-Bibliothek
Ich verwende Noteshelf, eine kostenlose App mit cleveren Features. Das Schreiben klappt problemlos und braucht keine grosse Umstellung. Ich kann zeichnen, Skizzen machen, farbige und verschieden dicke Stifte verwenden – wie richtig eben. Ein «Wrist Protection Mode» verhindert, dass ich mit dem Handballen das «Blatt» vollschmiere. Mit der Fotofunktion integriere ich Bilder – etwa ein während einer Sitzung entstandenes Flip Chart – in meine Notizen. In Noteshelf lassen sich mehrere Notibücher anlegen, ich trage also ständig eine kleine Bibliothek mit meinen vier oder fünf Notizbüchern rum.
Vom Tablet zu Evernote
Zur Aufbewahren versende ich die Notizen als pdf-Datei an mein Evernote-Account. Damit habe ich die digitale Version der Besprechungsnotiz auf allen Geräten, kann sie an beliebigen Orten speichern oder meinen Kollegen weiterleiten. Einziger Wermutstropfen bis jetzt: Schön wäre es, die Notizen gleich in Noteshelf «taggen» zu können, um so die Auffindbarkeit in Noteshelf oder Evernote zu verbessern. Und das «Science Fiction»-Feature fehlt noch immer: Die Handschrifterkennung. Einzelne Apps bieten diese Funktionalität an, allerdings scheinen sie mir noch immer zu schwer- und fehleranfällig.
Ideen unterwegs ausarbeiten
Ein weiterer Wunsch war, unterwegs oder in Wartezeiten schnell und unkompliziert Gedanken, Ideen und Skizzen zu Papier zu bringen und daran zu arbeiten. Ich habe dafür zwei Arbeitsmethoden: Aufschreiben oder ein Mindmap erstellen. Um Texte zu erfassen, verwende ich den iA Writer; es gib Dutzende andere Texteditoren mit ähnlichem Angebot. Ich nutze iA Writer, weil die App über eine eigens entwickelte On Screen-Tastatur mit mehr Tasten verfügt. Etwa um den Cursor zu bewegen oder ganze Worte zu überspringen, eine etwas einfachere Art, Umlaute zu schreiben und diverse Sonderzeichen. ia Writer bietet wie Noteshelf eine Dropbox-Integration an. Texte in Arbeit speichere ich dort ab, weil Dropbox im Gegensatz zu Evernote synchronisiert und mir so die aktuelle Version eines Textes auf jedem beliebigen Gerät zur Verfügung steht.
Mindmaps auf dem Tablet
Mein bevorzugtes Mindmapping-Programm ist zur Zeit iThougts HD, eine iPhone-Version existiert ebenfalls. Sehr häufig erstelle ich erste Skizzen für Artikel als Mindmap – und das am liebsten natürlich dann, wenn ich die Idee habe, unabhängig vom Ort. Mindmapping auf einem Touchscreen fand ich zu Beginn nicht ganz einfach – die Bedienung unterscheidet sich wesentlich gegenüber den Desktop-Programmen. Ich brauchte etwa zwei Wochen, um mich damit anzufreunden. iThoughts HD ist aus zwei Gründen attraktiv: Die Mindmaps lassen sich in verschiedenen Formaten speichern, darunter auch das von Mindjet verwendete Format meiner Desktop-Applikation. Und der Dropbox-Sync ist in iThoughts ebenfalls nur einen Klick weit weg – die Weiterarbeit am Desktop oder Laptop kann nahtlos geschehen.
Lesen und Sammeln
Unbestritten sind Tablets für das Konsumieren von Medieninhalten sehr gut geeignet; teilweise sogar überlegen. Ich lese rund 200 RSS-Feeds und tue das sehr gerne im Café, im Zug oder auf der Terasse. Als Reader verwende ich die in Zürich entwickelte und sehr attraktive Reeder-App (hier Martins Besprechung von Reeder bei netzwertig.com). Artikel zum Späterlesen lege ich in meinem Read it later-Account ab, das wiederum eine durchdachte iPad-App bietet. Dank des Offline-Modus von Read it later kann ich vorgemerkte Artikel aus dem Web auch ohne Internetverbindung lesen. Webseiten und Artikel, die ich über die Woche hinaus behalten will, gehen von da in mein Evernote-Account – die Funktionalität ist in Read it later integriert.
Es funktioniert!
Handnotizen, Mind Maps und eine Tastatur, die erste Textentwürfe möglich macht: Tablets bieten inzwischen Funktionalitäten, die sie zu einem echten Werkzeug machen und andere Instrumente – in meinem Fall etwa ein Notizbuch – überflüssig werden lassen. Im zweiten Teil des Artikels geht’s um meine Präsentations-Versuche mit dem Tablet und den «gewohnten» Produktivitätsaufgaben wie Zeit- und Aufgabenmanagement.
» zum zweiten Teil des Artikels
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WordPress For iOS Gets A Big Update [News]
WordPress For iOS Gets A Big Update [News]
The WordPress app for iOS devices (that’s your iPhone, iPad or iPod Touch) has received its first update in two months, with the some new features finally making an appearance in version 2.8. In a bid to capture the spirit of mobile blogging, a “Quick Photo” button has been added, allowing you to take a shot and quickly blog it up.
This is the first feature to be dubbed (by the WordPress iOS guys) as “action-centric”, meaning that instead of starting up WordPress for iOS, choosing a blog, actioning a new post and adding a photo you now take your photo first and decide where to publish it and how to go about doing so afterwards.
In a blog post, Isaac Keyet revealed that progress is coming along: “Previously we’ve been 100% focused on improving stability, error messages, and help. While these efforts will continue indefinitely, we now feel like the app is stable enough to start adding some long-awaited features.”

In addition to “Quick Photo” mode it is now possible to view your site’s stats from within the app. This works out of the box if your blog is hosted at WordPress.com, though you’ll need Jetpack or the stand-alone Stats plugin for it to work on your own install.
Finally the app has been translated into 10 further languages: Japanese, Italian, Portuguese, Spanish, Swedish, Hebrew, German, Dutch, French, and Croatian. If your language still isn’t supported, the guys over at WordPress for iOS would love to hear from you.
Do you use the WordPress iOS app? Ever blogged from your iPad, iPhone or iTouch? Test out your autocorrect in the comments below.
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Apple Store update highlights return policy; Apple not exhibiting at book expo
Apple Store update highlights return policy; Apple not exhibiting at book expoApple’s online store went temporarily offline Wednesday, only to return with a a more visible return policy. Also, contrary to an earlier report, Apple will not be exhibiting at the BookExpo America conference, but will be holding private meetings.

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